Das Niedrigenergiehaus - Die Niedrigenergiehäuser

Niedrigenergiehaus 

Sie möchten günstig ein Niedrigenergiehaus bauen? - Pab Varioplan macht es möglich -> Kontakt!

Das Niedrigenergiehaus hat sich bei Neubauten vom Öko-Trend zum Qualitätsstandard entwickelt. Um ein Energiesparhauses als „Niedrigenergiehaus“ zu bezeichnen, müssen strenge Richtlinien erfüllt werden. Dabei spielen Dämmstoffstärken, Heizungstechnik und die Nutzung erneuerbarer Energien eine maßgebliche Rolle.

Die gesetzliche Grundlage für den Bau von Niedrigenergiehäusern in Deutschland bildet die Energieeinsparverordnung 2002 (EnEV). Überprüft werden neben dem A/V-Verhältnis (Vergleich der Oberfläche zum Volumen des Gebäudes), der  Transmissionswärmeverlust (W/m² * K) und der Primärenergiebedarf (in kWh/m²).



Das NiedrigenergiehausQuelle: EnEV Intelligent Heizen

Bei der Ermittlung der Jahres-Primärenergiebedarfs (Qp) sind der Energiebedarf zur Gesamtdeckung maßgeblich, aber auch externe Prozesse bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der eingesetzten Brennstoffe.  Je kleiner der spezifische Transmissionskennwert (HT), desto besser die Dämmung des Hauses. Beim Niedrigenergiehaus werden die gesetzlich geregelten Mindestanforderungen hinsichtlich des Energieverbrauches unterschritten.

Beim Schleswig-Holstein-Standard (in Norddeutschland weit verbreitet) werden gemäß EnEV der Transmissionswärmeverlust eines Wohnhauses um 30 % und der Primärenergiebedarf um 20 % reduziert. Die Zertifizierung erfolgt durch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE). Bei der Kreditvergabe von zinsengünstigen Baukrediten für Niedrigenergiehäuser verlangt die Bank in der Regel einen Wärmebedarfsausweis für das Gebäude. Je nach Art des Kredits wird eine Bemessungsgrundlage ermittelt.

 Worauf muss beim Bau eines Niedrigenergiehauses geachtet werden?

Niedrigenergiehäuser schaffen ein natürliches und gesundes Wohnklima, sorgen für geringere Nebenkosten und verbrauchen weit weniger Energie als herkömmliche Wohnhäuser. Damit die Energiebilanz stimmt, müssen bei Planung und Durchführung des Neubaus folgende Faktoren berücksichtigt werden:

- Grundstückslage und Klima: Südseitige Lage zur optimalen Nutzung der Sonnenwärme, Hauptfensterflächen sollten ebenfalls nach Süden ausgerichtet werden.

Quelle: Energieberatung Ostbayern

- Wärmedämmung: dicke Außendämmung von Dach, Kellerdecke und Geschossdecken.

- Vermeidung von Wärmebrücken (Bauteile, die Wärme nach außen abgeben). Lambda-Wert sollte weniger als 0,22 W/mK sein.

 Quelle: Energieagentur NRW

Abb.:
Bei Niedrigenergiehäusern muss insbesondere auf kritische Stellen für undichte Fugen, Türen, Fenster, Kabelkanäle und auf Abdichtungen geachtet werden. Auf diese Weise werden Heizkosten gespart, Wärmeverluste unterbunden und das Gebäude gut belüftet.


- Normgerechte Luftdichtheit: Grenzwert bei n50-Messung  sollte 1,0 /h unterschreiten.
Kann mit Messventilator ermittelt werden; Wärmeschutzverglasung.

- Kontrollierte Lüftung: mit 80% Wärmerückgewinnung aus der Abluft. Energiesparhäuser wie KfW 60 Haus, KfW 40 Haus, 3-Liter-Haus oder Passivhaus verfügen in der Regel über eine elektrische Anlage. Bei einem Niedrigenergiehaus kann die Be- und Entlüftung auch mechanisch betrieben werden.

- Effiziente Heizungstechnik Verluste bei Warmwasserumwandlung, -verteilung und -regelung gering halten. Das Niedrigenergiehaus hat einen Heizwärmebedarf von 40–79 kWh/m² pro Jahr. Die Wärmemenge von 10 KWh entspricht 1 l Heizöl, 1 m³ Erdgas oder 2 kg Holzpellets (Pelletsheizung). Der Einbau von Sonnenkollektoren wird zusätzlich vom Staat finanziell gefördert.


 

 
Partnerseiten

Solartechnik von Paradigma

Umweltschonend Heizen und dabei Sparen: Pelletkessel im Test